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Bra­him Tala­mas Troyo

Über mich


Ich wur­de 1986 in Uru­a­pan, Mexi­ko, gebo­ren und lebe heu­te mit mei­ner Fami­lie (ver­hei­ra­tet, 2 Kin­der) in Wein­stadt-Beu­tels­bach.

Mein künst­le­ri­scher Weg begann wäh­rend eines Aus­lands­auf­ent­halts in den USA in den Jah­ren 2003/2004. Mit 17 Jah­ren besuch­te ich die White Pass High School im Bun­des­staat Washing­ton. Dort setz­te ich mich inten­siv mit den Wer­ken Sal­va­dor Dalís aus­ein­an­der. Sei­ne außer­ge­wöhn­li­che Bild­spra­che und die fas­zi­nie­ren­den For­men sei­ner Kunst weck­ten mein Inter­es­se an der Male­rei und waren mei­ne ers­te inten­si­ve Begeg­nung mit Kunst.

Mein Weg zur Male­rei ver­lief von Beginn an nicht kon­ti­nu­ier­lich, son­dern war von meh­re­ren inten­si­ven Schaf­fens­pha­sen geprägt. In den Jah­ren 2005/2006 wid­me­te ich mich erneut etwa ein Jahr lang inten­siv der Male­rei. 2006 begann ich in Mon­terrey, Mexi­ko, ein Stu­di­um der Mecha­tro­nik. Nach mei­nem Stu­di­en­ab­schluss in Mexi­ko bin ich nach Deutsch­land gekom­men, absol­vier­te hier mei­nen Mas­ter und arbei­te heu­te als Inge­nieur im Auto­mo­ti­ve-Bereich.

Eine wei­te­re inten­si­ve Pha­se folg­te 2012. Danach stan­den zunächst ande­re Lebens­be­rei­che und ins­be­son­de­re mei­ne beruf­li­che Ent­wick­lung im Mit­tel­punkt. Die Male­rei blieb jedoch eine Aus­drucks­form, zu der ich mich in unter­schied­li­chen Lebens­pha­sen immer wie­der hin­ge­zo­gen fühl­te.

Den größ­ten Teil mei­nes künst­le­ri­schen Wis­sens habe ich mir auto­di­dak­tisch ange­eig­net durch Beob­ach­tung, Expe­ri­men­tie­ren und die kon­ti­nu­ier­li­che Aus­ein­an­der­set­zung mit Far­ben, For­men und unter­schied­li­chen Tech­ni­ken. Seit Novem­ber 2025 wid­me ich mich der Male­rei wie­der regel­mä­ßig und besu­che unter­schied­li­che Mal­kur­se im Ate­lier von Prof. Jesi­ca Anto­nel­li (Prof. Nacio­nal de Pin­tura, IUNA- Bue­nos Aires). Dort ent­wick­le ich mei­ne tech­ni­schen Fähig­kei­ten wei­ter und arbei­te zuneh­mend an mei­ner eige­nen künst­le­ri­schen Bild­spra­che.

Seit April 2026 bin ich Mit­glied der Kunst­grup­pe “Kunst­raum Wein­stadt”. Dort tau­sche mich mit ande­ren Kunst­schaf­fen­den aus und ver­tie­fe mei­ne künst­le­ri­sche Ent­wick­lung wei­ter.

Im Mit­tel­punkt mei­ner aktu­el­len Arbei­ten steht die inten­si­ve Erfor­schung von Far­ben und viel­schich­ti­gen Struk­tu­ren. Beson­ders fas­zi­niert mich die Dyna­mik und Ästhe­tik von Kur­ven und flie­ßen­den For­men. Ich möch­te Bewe­gung sicht­bar machen und gleich­zei­tig eine har­mo­ni­sche Balan­ce zwi­schen Far­be, Form und Struk­tur schaf­fen.

Dabei tref­fen zwei unter­schied­li­che Wel­ten auf­ein­an­der: mein intui­ti­ver Zugang zur Kunst und mein struk­tu­rier­tes Den­ken als Inge­nieur. Genau die­ses Zusam­men­spiel emp­fin­de ich als beson­ders span­nend. Wäh­rend mein beruf­li­cher All­tag von Prä­zi­si­on, Logik und der Suche nach kla­ren Lösun­gen geprägt ist, las­se ich mich beim Malen bewusst von Far­ben, For­men und dem Ent­ste­hungs­pro­zess lei­ten.

Mei­ne Male­rei ver­ste­he ich als einen Pro­zess des Ent­de­ckens. Ich expe­ri­men­tie­re, ver­än­de­re und las­se mich über­ra­schen. Nicht immer steht am Anfang eine kon­kre­te Vor­stel­lung vom fer­ti­gen Bild. Viel­mehr ent­steht das Werk Schritt für Schritt aus dem Zusam­men­spiel von Far­be, Form, Struk­tur und Intui­ti­on.

Mit jedem Bild ver­su­che ich, mei­ne eige­ne künst­le­ri­sche Spra­che wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und neue Mög­lich­kei­ten auszuprobieren.

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